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Qualitätssicherung

Qualitätssicherung

Veraltete Qualitätssicherung

Der­zeit wird die Qua­li­täts­si­che­rung im Unter­neh­men Mül­ler manu­ell erfasst und bin­det vie­le Mit­ar­bei­ter für eine sehr mono­to­ne Arbeit.

Herr Weber und sei­ne Arbeits­kol­le­gen sehen fol­gen­de Probleme: 
Möglichkeiten einer digitaler Qualitätssicherung

Herr Weber und sei­ne Arbeits­kol­le­gen stel­len fest, dass die der­zei­ti­ge Hand­ha­bung der Qua­li­täts­si­che­rung mit eini­gen Pro­ble­men ver­bun­den ist. Sie erhof­fen sich durch die Ein­füh­rung einer QM-Soft­ware, dass … 

Digitalisierung – Herr Weber möchte sofort loslegen…

Herr Weber hat sich bereits für eine Lösung ent­schie­den, wel­che er bei einer kur­zen Recher­che aus der Indus­trie Zeit­schrift entdeckt.

Herr Weber instal­liert eigen­stän­dig mit Hil­fe des elek­tro­ni­schen QM-Hand­buch die Soft­ware an den mit­ge­lie­fer­ten End­ge­rät. Wäh­rend der Instal­la­ti­on fällt ihm auf, dass das Gerät nicht effek­tiv mit der Soft­ware arbei­tet, da eini­ge Kom­po­nen­ten feh­len. Die Soft­ware ist nicht für das End­ge­rät bestimmt und arbei­tet daher feh­ler­haft. Auch sei­ne Mit­ar­bei­ter stel­len die vor­ei­li­ge Ein­füh­rung in Frage.

Erster Schritt – Prozesse analysieren

Herr Weber woll­te eigent­lich sei­ne Mit­ar­bei­ter ent­las­ten und die Qua­li­tät stei­gern. Lei­der hat die vor­ei­li­ge Ent­schei­dung mehr Pro­ble­me kre­iert als tat­säch­li­che Unter­stüt­zung. Er stellt sich daher fol­gen­de Fragen:

Herr Weber und sei­ne Mit­ar­bei­ter im Qua­li­täts­ma­nage­ment kön­nen mit einem Klick auf den unten­ste­hen­den Knopf simu­lie­ren, wel­che Pro­zes­se von einer Ein­füh­rung einer digi­ta­len QM-Lösung betrof­fen sind…

Jetzt die Ein­füh­rung einer digi­ta­len Qua­li­täts­si­che­rung simulieren 
Herr Weber blickt auf die unter­schied­li­chen Funk­ti­ons­ebe­nen des Betrie­bes, hin­ter denen sich sehr vie­le Pro­zes­se befin­den. Eine Umstel­lung auf eine digi­ta­le Lösung umfasst vie­le Pro­zes­se in sei­nem Unter­neh­men. Wel­che maß­geb­lich davon betrof­fen sind kön­nen mit einem Klick simu­liert werden.
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Managementprozesse
Com­pli­an­ce
Con­trol­ling
Mar­ke­ting
Risikomanagement
Umweltmanagement
Unternehmensplanung
Unternehmenssteuerung
Das Qua­li­täts­ma­nage­ment ist maß­geb­lich von einer digi­ta­len Qua­li­täts­si­che­rung betrof­fen. Die Ein­füh­rung einer neu­en Soft­ware wirkt sich auf direkt auf die Qua­li­tät der Pro­duk­ti­on sowie die Kon­troll­me­cha­nis­men im Betrieb von Herrn Weber aus. Ein zen­tra­ler Fak­tor für die­se Pro­zess­ver­bes­se­rung ist eine gut struk­tu­rier­te Aus­gangs­ba­sis, um den aktu­el­len Ist-Pro­zess in die Digi­ta­li­sie­rung über­füh­ren zu können. 
Die Unter­neh­mens­steue­rung hat eine zen­tra­le Bedeu­tung für sämt­li­che digi­ta­le Ver­än­de­run­gen im Pro­duk­ti­ons­pro­zess. Kenn­zah­len wer­den als ope­ra­ti­ven Stell­he­beln zur Per­for­mance­mes­sung genutzt. Sie haben einen Bezug zu einem Pro­zess und wer­den häu­fig in Rela­ti­on zu den im Pro­zess ein­ge­setz­ten Res­sour­cen „Kos­ten und Zeit“ gesetzt. Herr Mül­ler schafft damit eine Trans­pa­renz dar­über, inwie­weit die Pro­zes­se in der Fer­ti­gung leis­tungs­fä­hig sind bzw. in wel­chen Umfang die defi­nier­ten Zie­le erreicht wurden. 
Kernprozesse
Beschaf­fung
Logis­tik
Ver­trieb
Die digi­ta­le Qua­li­täts­si­che­rung beein­flusst den Pro­dukt­ent­wick­lungs­pro­zess. Dadurch kann bei­spiels­wei­se im Pro­jekt Qua­li­täts­vor­aus­pla­nung und Qua­li­täts­pla­nung digi­tal erfasst und aus­ge­führt wer­den. Sie ist ein fes­ter Bestand­teil in der Ent­wick­lungs- und Fer­ti­gungs­vor­be­rei­tungs­pha­se. Mit Hil­fe der QM-Soft­ware erhal­ten Funk­ti­ons­be­rei­che anhand digi­ta­ler Abfra­gen ein umfas­sen­des Bild für die Qua­li­tät des zu ent­wi­ckel­ten Produktes. 
Die Pro­duk­ti­on ist für vie­le Unter­neh­men der zen­tra­le Pro­zess im Unter­neh­men. Eine digi­ta­le Qua­li­täts­si­che­rung beein­flusst die­sen Pro­zess, indem zen­tra­le Mecha­nis­men zur Kon­trol­le und Über­wa­chung der her­ge­stell­ten Pro­duk­te wäh­rend des gesam­ten Her­stel­lungs­pro­zess digi­ta­li­siert wer­den. Ins­be­son­de­re sau­be­re Schnitt­stel­len zwi­schen den im Unter­neh­men ver­or­te­ten Sys­te­men her­zu­stel­len ist dabei von zen­tra­ler Bedeu­tung für Herrn Weber. 
Unterstützungsprozesse
Kom­mu­ni­ka­ti­on
Kun­den­dienst
Per­so­nal­we­sen
Rech­nungs­we­sen
Die Ein­füh­rung einer neu­en Soft­ware wirkt sich die auf die bestehen­de IT-Struk­tur des Pro­duk­ti­ons­un­ter­neh­mens Mül­ler aus. Mit­ar­bei­ter in der IT ken­nen das eige­ne Sys­tem und besit­zen ein umfang­rei­ches Wis­sen zur Aus­wahl geeig­ne­ter Soft­ware für den Betrieb. Herr Weber erkennt, dass die Mit­ar­bei­ter bei der Aus­wahl der Lösung und der Ver­än­de­rung der Pro­zes­se ein­ge­bun­den wer­den müssen. 
Die Rekla­ma­ti­on ist von der Ein­füh­rung einer digi­ta­len Qua­li­täts­si­che­rung betrof­fen. Die Soft­ware erkennt wäh­rend der Pro­duk­ti­on Fehl­pro­duk­tio­nen früh­zei­tig und auto­ma­tisch. Sie doku­men­tiert und wer­tet gleich­zei­tig die Daten auto­ma­ti­siert aus. Die Schnitt­stel­len zwi­schen Pro­duk­ti­on und Rekla­ma­ti­on müs­sen an die neue Lösung ange­passt werden. 
Die QM-Lösung basiert auf viel Sen­so­rik und Tech­nik. Die Ein­füh­rung der IT-Lösung beein­flusst die Pro­zes­se der War­tung und Instand­hal­tung. Echt­zeit-Ana­ly­sen wei­sen mög­li­che Maschi­nen­aus­fäl­le früh­zei­tig und auto­ma­ti­siert hin. Produktions‑, War­tungs- und Instand­hal­tungs­schnitt­stel­len müs­sen zur neu­en IT-Lösung ange­passt werden. 
Wichtige Erkenntnisse für Herrn Weber

Dass die Ein­füh­rung einer digi­ta­len QM-Lösung der­ar­ti­ge Aus­wir­kun­gen auf den Betrieb haben wird, damit hat Herr Weber nicht gerechnet. 

Fol­gen­des ist ihm bewusst geworden: 

All­ge­mei­ne und über­stürz­te Ein­füh­run­gen sind mit Vor­sicht zu genie­ßen. Jedes Unter­neh­men ist struk­tu­rell unter­schied­lich auf­ge­baut und muss zunächst ana­ly­siert werden.

Die Ein­füh­rung einer neu­en Tech­no­lo­gie wirkt sich auf die Pro­zes­se vie­ler Mit­ar­bei­ter aus. Daher sind sie ein wich­ti­ger Bestand­teil und soll­ten bei der Aus­wahl einer digi­ta­len Lösung mit ein­be­zo­gen werden.

Eine digi­ta­le Lösung ver­ur­sacht eine Umstel­lung auf vie­le Berei­che und erfor­dert zunächst eine genaue Betrach­tung der Pro­zes­se. Nicht nur Mit­ar­bei­ter sind von der Umstel­lung betrof­fen, son­dern auch bestehen­de Struk­tu­ren, wie bei­spiels­wei­se der Bereich der IT-Infrastruktur.

Die Auf­lis­tung der Kos­ten müs­sen von Anfang an recher­chiert wer­den. Anschaf­fungs­kos­ten stel­len meist nur ein Bruch­teil der Gesamt­kos­ten dar. Beglei­ten­de Kos­ten kön­nen wäh­rend der Ein­füh­rungs- und Betriebs­pha­se noch zusätz­lich anfal­len und soll­ten nicht außer Acht gelas­sen werden.

Herr Müller: „Die beste Vorbereitung auf eine gute Arbeit von morgen, ist eine gute Arbeit von heute“

Herr Weber ist erleich­tert, dass er die QM-Soft­ware und Hard­ware umtau­schen konn­te. Nach einer Über­prü­fung der Lösung stell­te sich her­aus, dass die von Herr Weber gewähl­te digi­ta­le Lösung nicht zum Unter­neh­men passte. 

Für eine erfolg­rei­che Ein­füh­rung trifft Herr Weber fol­gen­de Vorbereitungen:

Herr Weber bit­tet sei­nen Arbeits­kol­le­gen aus der Qua­li­täts­si­che­rung den Ein­füh­rungs­pro­zess mit ihm zusam­men durch­zu­füh­ren. Er hat gemerkt, wie wich­tig es ist, bei der Aus­wahl und Ein­füh­rung einer neu­en digi­ta­len Lösung betrof­fen­de Mit­ar­bei­ter mit einzubeziehen. 

Herr Weber hat erkannt, dass alle Mit­ar­bei­ter aus der Qua­li­täts­si­che­rung mit der neu­en Lösung arbei­ten müs­sen. Aus die­sem Grund will er die Mit­ar­bei­ter über mög­li­che Ände­run­gen infor­mie­ren und wei­te­re Schrit­te trans­pa­rent tei­len. Mög­li­che Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge und Kri­tik kön­nen mit­un­ter auf­ge­nom­men werden.

Digi­ta­le Lösun­gen kom­men für Herr Weber erst in den nähe­ren Aus­wahl­pro­zess, die vom Team im Vor­feld aus­gie­big getes­tet wor­den sind. Demo­zu­gän­ge mit einem zeit­lich adäqua­ten Test­zeit­raum sind eine Grundvoraussetzung.

Der Umsetzungsprozess

Mit­hil­fe des Leit­fa­dens ist Herr Weber gemein­sam mit sei­nem Team den Ein­füh­rungs­pro­zess struk­tu­riert angegangen:

1. Auf­nah­me des IST-Prozesses
Herr Weber infor­miert sich gemein­sam mit sei­nem Team und einem Bera­ter aus einem Kom­pe­tenz­zen­trum aus der Nähe über die Ist-Situa­ti­on im Betrieb Mül­ler. Sie beschäf­ti­gen sich mit der Gesamt­si­tua­ti­on und der aktu­el­len Arbeits­ab­läu­fe des Unter­neh­mens, die sie hand­schrift­lich mit dokumentieren. 
Wie sieht der Pro­zess im Detail aus? 
2. Schwach­stel­len­ana­ly­se des IST-Prozesses
Nach der Beur­tei­lung der aktu­el­len Arbeits­ab­läu­fe und Pro­zes­se wer­den als nächs­tes, Schwach­stel­len ana­ly­siert und doku­men­tiert. Das Team hat mit Herr Weber vie­le Pro­ble­ma­ti­ken ange­spro­chen, die ohne einen aus­führ­li­chen Aus­tausch ein­zel­ner Mit­glie­der nie auf­ge­fal­len wäre. Nun kön­nen gemein­sam Lösun­gen für die Pro­ble­me gefun­den wer­den, um eine pas­sen­de digi­ta­le Lösung zu fin­den. Herr Weber ist froh dar­über, dass die Mit­nah­me der Mit­ar­bei­ter so gut gelingt und ist zuver­sicht­lich, dass eine erfolg­rei­che Imple­men­tie­rung nichts im Wege ste­hen wird. 
Was läuft nicht opti­mal? Was kön­nen wir durch eine digi­ta­le Pro­duk­ti­ons­pla­nung verbessern? 
3. Bedarfs­ana­ly­se und Kor­rek­tur feh­ler­haf­ter Abläufe 
Mit Hil­fe der Schwach­stel­len­ana­ly­se kann der genaue Bedarf der Qua­li­täts­si­che­rung kor­ri­giert und opti­miert wer­den. Pro­ble­ma­ti­sche Abläu­fe wer­den durch die Bedarfs­ana­ly­se ver­bes­sert und besei­tigt. Herr Weber sieht die­sen Vor­gang als „Schritt in die rich­ti­ge Rich­tung“, um vor­han­de­ne Pro­zes­se neu zu gestalten. 
Wel­che Arbeits­schrit­te machen für einen Digi­ta­li­sie­rung Sinn? Wel­chen Mehr­wert erhofft man sich von der Digi­ta­li­sie­rung die­ser Arbeitsschritte? 
4. Pro­jekt­pla­nung und Umsetzung
Durch die zahl­rei­chen Ana­ly­sen wird eine gute Grund­la­ge für die fol­gen­de Pro­jekt­pla­nung und Umset­zung geschaf­fen. In der Pro­jekt­pla­nung geht es um die Erstel­lung und Durch­füh­rung der Maß­nah­men, um das Vor­ha­ben, die Ein­füh­rung einer digi­ta­len QM-Lösung erfolg­reich zu imple­men­tie­ren. Sie wird schritt­wei­se und mit Mei­len­stei­nen ver­se­hen in einem Pro­jekt­struk­tur­plan schrift­lich fest­ge­hal­ten. Auf­ga­ben wer­den an alle Betei­lig­ten ver­ge­ben und durch wie­der­keh­ren­de Tref­fen bespro­chen und ange­passt. Dies ermög­licht allen Mit­glie­dern sich über den der­zei­ti­gen Pro­jekt­stand aus­zu­tau­schen und Erfol­ge zu tei­len. Dies stärkt und moti­viert die Zusam­men­ar­beit und schafft eine gute Atmosphäre. 
Was ist das Pro­jekt­ziel? Wel­che Per­so­nen haben wel­che Verantwortlichkeiten? 
5. Aus­wahl der Software
Im fünf­ten Schritt kön­nen bereits ers­te Ange­bo­te mit kos­ten­lo­sen oder kos­ten­güns­ti­gen Demo­zu­gän­gen ange­se­hen wer­den. Bei der Zusam­men­stel­lung müs­sen wich­ti­ge Kri­te­ri­en geschaf­fen wer­den, um eine pas­sen­de Aus­wahl an Anbie­ter zu fin­den. Herr Weber notiert sich mit dem Team wich­ti­ge Kri­te­ri­en, und recher­chiert gründlich. 
Wel­che Soft­ware­lö­sung kann den Soll-Pro­zess best­mög­lich abbil­den. Wel­che Part­ner benö­ti­ge ich für eine erfolg­rei­che Umsetzung? 
6. Tes­ten der geeig­ne­ten Soft­ware­lö­sun­gen in der Praxis
Im letz­ten Schritt wer­den aus­ge­wähl­te Lösun­gen aus­gie­big in der Pra­xis nach Funk­tio­na­li­tät, Nutz­bar­keit und ein­fa­che Inte­gra­ti­on geprüft. Anschlie­ßend muss die fina­le QM-Soft­ware in die Pro­zes­se des Unter­neh­mens inte­griert werden. 
Wel­che Soft­ware­lö­sung bie­tet die bes­te Usa­bil­ty und Funktionalität? 

Die Ent­schei­dung über eine neue Ein­füh­rung einer Soft­ware-lösung muss durch eine genaue Ana­ly­se der Ist-Pro­zes­se und einer detail­lier­ten Pla­nung erfol­gen. Dar­auf­fol­gend kann nach den Schrit­ten 1 – 4 mit der Aus­wahl einer geeig­ne­ten digi­ta­len Lösung beschäf­tigt wer­den. Wich­ti­ge Kri­te­ri­en wer­den zunächst erfasst und bei der Aus­wahl und Abspra­che der Ange­bo­te umge­setzt. Wei­ter­hin sol­len Maß­nah­men zur Opti­mie­rung der QM-Lösung vor­ge­nom­men wer­den. Hier­zu spie­len zwei Tech­no­lo­gien eine gro­ße Rolle.

Nutzung von Cloud Computing in der Qualitätssicherung
Herr Weber holt sich zum bes­se­ren Ver­ständ­nis einen Bera­ter aus einem Kom­pe­tenz­zen­trum aus der Nähe zur Hil­fe. Der Bera­ter erzählt von der Anwen­dungs­mög­lich­keit der Tech­no­lo­gie Cloud Com­pu­ting. Herr Weber und sein Team sind von der Vor­stel­lung der Zusam­men­ar­beit mit Cloud Com­pu­ting begeis­tert und erken­nen fol­gen­de Punkte: 

Das Ver­trau­en in den Anbie­ter ist für Herrn Weber ein beson­ders wich­ti­ger Aspekt. Der Cloud-Anbie­ter arbei­tet mit den sen­si­blen Unter­neh­mens­da­ten des Betrie­bes Mül­ler und muss daher gut aus­ge­wählt haben. Bei der Ent­schei­dung eines seriö­sen und geeig­ne­ten Anbie­ter besit­zen vie­le in der Regel Zer­ti­fi­ka­te, Sie­gel oder auch eine Lis­te von Refe­renz­un­ter­neh­men. Daher ist es sinn­voll, sich zuvor gründ­lich zu erkun­di­gen, bevor eine Aus­wahl getrof­fen wird.

Die Tech­no­lo­gie Cloud Com­pu­ting ermög­licht vie­le admi­nis­tra­ti­ve Tätig­kei­ten (Soft­ware­up­dates, Sicher­heit, Daten­schutz­kon­for­mi­tät,..) an den Dienst­leis­ter aus der Cloud abzu­ge­ben. Dadurch wer­den neue Kapa­zi­tä­ten für neue Auf­ga­ben frei. Aller­dings ist zu beach­ten, dass sol­che Lösun­gen hoch­stan­dar­di­siert sind und sich nicht an das Unter­neh­men anpas­sen. Das Unter­neh­men Mül­ler müss­te sich somit den Mög­lich­kei­ten der Lösung anpassen.

Cloud-basier­te Lösun­gen las­sen sich häu­fig ein­fach und schnell in das Unter­neh­mens­um­feld inte­grie­ren. Der Auf­wand soll dabei für das Tes­ten der Lösun­gen mini­miert wer­den. Herr Weber und sein Team müs­sen im Vor­feld den­noch tes­ten, ob sich die Soft­ware im Betrieb sinn­voll anpas­sen lässt.

Die Stamm­da­ten­pfle­ge wer­den ver­ein­facht und ermög­licht die Ver­wal­tung sämt­li­cher Daten in einer zen­tra­len inte­grier­ten Lösung. Mit Hil­fe von der heu­ti­gen fort­schritt­li­chen Tech­no­lo­gie, ist es mög­lich das Auf­ru­fen der Daten auf jedem End­ge­rät unab­hän­gig von der Zeit, sowie Ort abzu­ru­fen. Die­se benö­ti­gen ledig­lich eine sta­bi­le Internetverbindung. 

Vie­le digi­ta­le Qua­li­täts­si­che­rungs­lö­sun­gen aus der Cloud wer­ben mit einer soge­nann­ten „bedarfs­ge­rech­ten Abrech­nung“. Dabei nut­zen eini­ge die Abrech­nung auf Basis der Anzahl an Benut­zern, wäh­rend ande­re auf Basis der Nut­zungs­dau­er der Lösung ihre Kos­ten berech­nen. Letzt­lich bie­ten alle die­se „Pay-per-use“ Model­le die Mög­lich­keit für Unter­neh­men Schmidt bedarfs­ge­recht die Kos­ten zu kal­ku­lie­ren. Das bedeu­tet, dass Herr Weber exakt die Kos­ten pro Nut­zer bzw. pro Nut­zung kal­ku­lie­ren kann und ver­rin­gert somit das Risi­ko viel Geld in eine Soft­ware­lö­sung zu inves­tie­ren. Außer­dem erleich­tern sol­che Model­le auch einen schnel­len Wech­sel zu ande­ren Anbie­tern und Lösun­gen sowie eine fle­xi­ble Anpas­sung der Nut­zung an den tat­säch­li­chen Bedarf.

Cloud Com­pu­ting bie­tet dem Betrieb Mül­ler eini­ge gute Mög­lich­kei­ten, um die Pro­zes­se im Unter­neh­men zu ver­bes­sern. Zur bes­se­ren Aus­wahl möch­te sich Herr Weber und sein Team, sich aus­führ­li­cher mit dem The­ma aus­ein­an­der­set­zen und grei­fen auf die Pra­xis­bei­spie­le zurück. 

Nutzung von Künstliche Intelligenz in der Qualitätssicherung 

Eine wei­te­re Tech­no­lo­gie, die der Bera­ter vom Kom­pe­tenz­zen­trum vor­stell­te, ist die Künst­li­che Intel­li­genz. Die­ses The­ma fin­det Herr Weber und das Pro­jekt­team ziem­lich span­nend. Sie spra­chen wäh­rend der Arbeit viel über zukünf­ti­ge Ent­wick­lun­gen im Mit­tel­stand und sind von der Idee begeis­tert, sie zukünf­tig nut­zen zu kön­nen und erken­nen fol­gen­de Anwendungsszenarien: 

Pre­dic­ti­ve Qua­li­ty ermög­licht Unter­neh­men Mül­ler zu einer daten­ge­trie­be­nen Vor­her­sa­ge der Pro­dukt- und pro­zess­be­zo­ge­nen Qua­li­tät. Durch die Ana­ly­se aller auf den Pro­dukt­ent­ste­hungs­pro­zess ein­wir­ken­den Para­me­ter kann der Zustand bzw. die Aus­fall­wahr­schein­lich­keit der Pro­duk­te bereits wäh­rend des Fer­ti­gungs­pro­zes­ses eva­lu­iert wer­den. Die­ser Wis­sens­vor­sprung unter­stützt dem Mit­ar­bei­ter die pro­ak­ti­ve Ein­lei­tung von Abstell­maß­nah­men und sichert so die Qua­li­tät der gefer­tig­ten Produkte.

Data Ana­ly­tics as a Ser­vice Lösun­gen kön­nen allen Unter­neh­men eine schnel­le, umkom­pli­zier­te und kos­ten­güns­ti­ge Teil­nah­me an der daten­ge­trie­be­ne Wert­schöp­fung ermög­li­chen. Sie bie­tet die Mög­lich­keit, dass die Ana­ly­se von Daten von einer exter­nen Data Sci­ence Dienst­leis­ter ana­ly­siert und bewer­tet wird. Ein umständ­li­ches Chan­ge-Manage­ment-Pro­jekt durch das invol­vie­ren eige­ner IT wird nicht benö­tigt. Die exter­nen Dienst­leis­ter ana­ly­sie­ren durch den Ein­satz von KI, wodurch prä­zi­se­re Ergeb­nis­se erzielt wer­den kön­nen. Sie unter­stützt bei Bedarf täg­lich oder sogar auch die Minu­te genau. Bei der Ent­schei­dung das Ana­ly­sie­ren der Daten abzu­ge­ben ist aller­dings ein sen­si­bles The­ma für Herr Weber und somit erkun­digt er sich im Vor­feld gründ­lich über die Serio­si­tät und den Daten­schutz Vor­keh­run­gen der in Fra­ge kom­men­den Anbie­ter. Ein siche­rer und auf ver­trau­ten­ba­sier­ter Umgang ist ihm sehr wichtig. 

Auto­ma­ti­sier­te War­tung und Qua­li­täts­kon­trol­le kön­nen mit­tels KI defen­siv und cle­ver geplant und durch­ge­führt wer­den. Nach einer ergie­bi­gen Ana­ly­se eig­nen sich Pro­zes­so­ren beson­ders für die Bil­d­er­ken­nung, um Qua­li­täts­män­gel fest­stel­len zu kön­nen. Künst­li­che Intel­li­genz für die Bild­ver­ar­bei­tung ist nur ein Bei­spiel für unzäh­li­ge Anwen­dun­gen in der Indus­trie. Denn neben der Bil­d­er­ken­nung sind Deep Lear­ning Pro­zes­se für alle ande­ren Sin­ne eben­so mög­lich. Ob Hören über Spra­che, Füh­len mit­hil­fe von Sen­so­ren oder Schme­cken dank Mess­ge­rä­ten. Herr Weber fin­det die Mög­lich­keit nütz­lich, aller­dings noch skep­tisch, ob sei­ne Arbeits­kol­le­gen zukünf­tig mit die­ser Tech­nik arbei­ten wol­len. Dem­nach wird er die Opti­on noch aus­führ­lich mit sei­nen Kol­le­gen besprechen. 

KI fin­det bereits in vie­len Anwen­dungs­fäl­len ihren Platz. Jedoch ent­wi­ckelt sich die Tech­no­lo­gie immer schnel­ler und fort­schritt­li­cher, sodass sie im Auge behal­ten soll­te. Herr Weber und sein Team wol­len zun­nächst tief­grün­di­ger mit dem The­ma beschäf­ti­gen und grei­fen auf die Pra­xis­bei­spie­le zurück.