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Lagerverwaltung

Lagerverwaltung

Analoge Lagerverwaltung

Frau Mül­ler lei­tet die Logis­tik und ist eben­so für die Lager­ver­wal­tung zustän­dig. Die Lager­ver­wal­tung erfolgt aus­schließ­lich papier­haft und ana­log. Die doku­men­tier­ten Ab- und Zugän­ge wer­den anschlie­ßend als Daten im Office Pro­gramm Excel manu­ell ein­ge­pflegt. Wäh­rend­des­sen ist sie auf fol­gen­de Pro­ble­me gestoßen:

Möglichkeiten einer digitalen Lagerverwaltung 

Die aktu­el­le Orga­ni­sa­ti­on des Lagers stört Frau Mül­ler sehr, denn dabei ent­ste­hen wie­der­holt Pro­ble­me, wie bei­spiels­wei­se Aus­lie­fe­rungs­schwie­rig­kei­ten. Des­halb wünscht sie sich, dass durch die Digi­ta­li­sie­rung des Lagers… 

Frau Müller ist begeistert von der Idee eines digitalen Lagerverwaltungssystems, um die Organisationsprozesse zu optimieren und legt sofort los… 

Sie infor­mier­te sich tele­fo­nisch bei einem Soft­ware­ver­tre­ter, der vor drei Wochen mit einem Fly­er gewor­ben hat und ent­schied sich ohne wei­te­re Ver­glei­che zum Kauf einer digi­ta­len Lösung direkt vom Anbie­ter. Das Ange­bot zeich­ne­te sich durch fol­gen­de Punk­te aus. 

Nach einem zwei­wö­chi­gen Ein­satz sind Frau Mül­ler und meh­re­re Mit­ar­bei­ter aus der Logis­tik ziem­lich ent­täuscht über die neue Soft­ware. Es wur­den fal­sche Mate­ri­al­be­stän­de im Lager­sys­tem notiert, wel­ches die Pro­duk­ti­on durch Fehl­be­stän­de verzögert. 

Erster Schritt – Prozesse analysieren

Herr Mül­ler hat eine Kri­sen­sit­zung mit Frau Mül­ler und eini­gen Mit­ar­bei­tern der Logis­tik durch­ge­führt und alle haben über die Pro­ble­me gespro­chen, die in den letz­ten Wochen im Lager auf­ge­tre­ten sind. Lei­der konn­ten Sie die Ursa­che des Pro­blems nicht fin­den und hol­ten einen befreun­de­ten Pro­fes­sor zu Rat, der sei­nen Lehr­stuhl in der Logis­tik hat. Er unter­rich­te­te Sie über die ers­ten Schrit­te vor der Imple­men­tie­rung durch „Ana­ly­se der Prozesse“. 

Mit einem Klick auf den unten­ste­hen­den Knopf, kön­nen Frau Mül­ler und alle Mit­ar­bei­ter die Ein­füh­rung und Aus­wir­kun­gen einer digi­ta­len Lösung auf ein­zel­ne Berei­che simulieren.

Jetzt die Ein­füh­rung einer digi­ta­len Lager­ver­wal­tungs­sys­tem simulieren 
Die Geschäfts­füh­rer und die Mit­ar­bei­ter erhal­ten durch einen ein­fa­chen Klick einen Ein­blick auf die unter­schied­li­chen Ebe­nen der Funk­tio­nen des Pro­duk­ti­ons­be­trie­bes, die vie­le Pro­zes­se beinhal­ten. Die Simu­la­ti­on einer digi­ta­len Lösung zur opti­ma­len Lager­ver­wal­tung hat unter­schied­li­che Aus­wir­kun­gen auf vie­le Funk­tio­nen im Unter­neh­men und wirkt sich eben­so auch auf die Pro­zess­ab­läu­fe aus. Durch einen ein­fa­chen Klick der ein­zel­nen Ebe­nen, wer­den sie bei­spiel­haft hervorgehoben. 
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Der Pro­zess der Unter­neh­mens­steue­rung ist für die gesam­te Ände­rung durch digi­ta­le Lösun­gen von zen­tra­ler Bedeu­tung. Durch die Nut­zung einer digi­ta­len Lager­ver­wal­tungs­sys­tems kön­nen Kenn­zah­len gene­riert wer­den, die Aus­kunft über rele­van­ten Infor­ma­tio­nen über die Pro­duk­ti­vi­tät im Lager gibt. Der Betriebs­in­ha­ber Herr Mül­ler kann anhand die­se das Unter­neh­men in eine posi­ti­ve Rich­tung lenken. 
Kernprozesse
In der Beschaf­fung ist eine rei­bungs­lo­se Zusam­men­ar­beit mit der Lager­ver­wal­tung von Vor­teil. Ziel der Beschaf­fung ist die lang­fris­ti­ge Sicher­stel­lung der anfor­de­rungs­ge­rech­ten Ver­sor­gung zu geringst­mög­li­chen Kos­ten zu beschaf­fen. Durch die Digi­ta­li­sie­rung der Lager­ver­wal­tung kön­nen auto­ma­ti­sier­te Mel­de­stän­de genutzt wer­den, um opti­mier­te Men­gen an Mate­ria­li­en auf Lager für die Pro­duk­ti­on bereitzustellen.
Herr Mül­ler hat erkannt, dass eine digi­ta­le Lösung zur Pro­duk­ti­ons­pla­nung einen Ein­fluss auf die logis­ti­schen Pro­zes­se sei­nes Unter­neh­mens hat. Durch die Nut­zung einer digi­ta­len Lösung schafft er einen Über­blick über sei­ne Lie­fer­ket­ten und kann somit sei­ne Feh­ler­quo­te ver­rin­gern. Just-in-time Lie­fe­run­gen erfor­dern eine enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen Betrieb und Zulie­fer­un­ter­neh­men. Eine schlan­ke Pro­duk­ti­ons­pla­nung bie­tet daher bes­se­re Anpas­sun­gen bei­der Parteien. 
Eine Umstel­lung auf ein digi­ta­les Lager­ver­wal­tungs­sys­tem stei­gert die Effek­ti­vi­tät des Unter­neh­mens. Sie bie­tet nicht nur einen star­ken Kon­troll­grad über die Ver­füg­bar­keit der Ein­satz­fak­to­ren, son­dern aktua­li­siert durch­gän­gig die gela­ger­ten Pro­duk­ti­ons­gü­ter, um immer über vor­rä­ti­ge Bestän­de ver­fü­gen. Die­ser Pro­zess beein­flusst weit­ge­hend den Ablauf der Produktionsprozesse. 
Das digi­ta­le Lager­ver­wal­tungs­sys­tem stellt den Ver­trieb voll­stän­di­ge, kor­rek­te und zeit­na­he Infor­ma­tio­nen über Lager­be­stän­de, Arbeits­fort­schrit­te und den Bear­bei­tungs­sta­tus jedes ein­zel­nen Auf­trags zur Ver­fü­gung. Die Ver­trieb­ler müs­sen nicht mehr regel­mä­ßig zur Kon­trol­le ins Lager. Eine Kun­den­an­fra­ge nach dem Bear­bei­tungs­zu­stand lässt sich bei­spiels­wei­se auto­ma­ti­siert per E‑mail ver­sen­den. „Eine smar­te Lösung zum schnel­le­ren Infor­ma­ti­ons­aus­tausch“, so Frau Müller. 
Unterstützungsprozesse
Per­so­nal­we­sen
Rekla­ma­ti­on
War­tung & Instandhaltung
Die Ein­füh­rung einer digi­ta­len Lösung lässt sich nur schwer, ohne eine Anpas­sung bereits vor­han­de­ner Pro­zes­se imple­men­tie­ren. Schnitt­stel­len müs­sen ange­passt oder neu auf­ge­legt wer­den, damit ein rei­bungs­lo­ser Ablauf zwi­schen ein­zel­ne Pro­zes­se garan­tiert wer­den kann. Die Infor­ma­ti­ons­tech­nik ist der Haupt­pro­zess bei der Umstel­lung auf eine digi­ta­le Lösung und muss durch genü­gen­de Pla­nung und Orga­ni­sa­ti­on erfolgen. 
Frau Mül­ler hat fest­ge­stellt, dass durch die Anpas­sung eines digi­ta­len Lager­ver­wal­tungs­sys­tems, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­ge ver­kürzt und effi­zi­ent auto­ma­ti­siert wer­den. Kom­mu­ni­ka­tio­nen zwi­schen ver­schie­de­ne Berei­che, wer­den durch eine Soft­ware unter­stützt und bie­tet somit schnel­le­ren Aus­tausch bei Eng­päs­sen. Infor­ma­tio­nen wer­den künf­tig ste­tig aktua­li­siert und stellt allen Mit­ar­bei­tern aktu­el­le Infor­ma­tio­nen immer zur sel­ben Ort und Zeit zur Verfügung. 
Die Digi­ta­li­sie­rung der Lager­ver­wal­tung kann den Kun­den­dienst posi­tiv beein­flus­sen. Mög­lich wäre, eine Teil­au­to­ma­ti­sie­rung des Kun­den­diens­tes, durch eine tele­fo­ni­sche Soft­ware, die mit dem digi­ta­len Lager­ver­wal­tungs­sys­tem arbei­tet. Mit ihrer Hil­fe ist es mög­lich, den Sta­tus der Auf­trä­ge durch einen digi­ta­len Assis­ten­ten an den Kun­den wei­ter­zu­ge­ben. Bei wei­te­ren spe­zi­fi­schen Fra­gen wird der Kun­de an den nächst­frei­en Mit­ar­bei­ter wei­ter­ge­lei­tet, um somit Zeit zu spa­ren und mehr Kun­den bedie­nen zu können. 
Frau Müller zieht einen Zwischenfazit

Frau Mül­ler erkennt, dass die Ein­füh­rung einer neu­en Tech­no­lo­gie vie­le Pro­zes­se in sei­nem Unter­neh­men posi­tiv beein­flus­sen kann. Dabei hat er wich­ti­ge Erkennt­nis­se mitgenommen: :

Vie­le Pro­zes­se und Abläu­fe kön­nen durch die Ein­füh­rung einer neu­en Tech­no­lo­gie beein­flusst wer­den. Um eine digi­ta­le Lösung erfolg­reich zu imple­men­tie­ren, ist es von Bedeu­tung die der­zei­ti­ge Struk­tur des Unter­neh­mens zu ana­ly­sie­ren, um den Bedarf zu optimieren.

Mit­ar­bei­ter müs­sen zur effi­zi­en­ten Ent­schei­dungs­fin­dung mit­ein­ge­bun­den wer­den. Sie arbei­ten eben­falls zukünf­tig mit der Soft­ware-lösung und kön­nen ihre bis­he­ri­gen Erkennt­nis­se mit­ein­bin­den, um eine opti­ma­le Vor­aus­aus­wahl tref­fen zu können.

Eine Betrach­tung der Pro­zes­se gibt den Über­blick über den genau­en Bedarf der Abläu­fe. Sie ist ein wich­ti­ger Bestand­teil zur erfolg­rei­chen Imple­men­tie­rung der digi­ta­len Ein­heit. Durch eine genaue Betrach­tung in allen Ebe­nen, kön­nen lang­fris­tig Stra­te­gien zur Pla­nung der Pro­zes­se gestal­tet werden.

Eine neue Anschaf­fung ist immer mit zusätz­li­chen Kos­ten ver­bun­den. Es ent­ste­hen unteran­de­rem in den Berei­chen der Ein­füh­rungs- und Betriebs­pro­zes­se, die beach­tet wer­den müssen.

Frau Müller: „Kräfte sammeln und neu planen“

Frau Mül­ler ist sich nun über ihre unüber­leg­te und schnel­le Hand­lung zur Imple­men­tie­rung einer neu­en Lager­ver­wal­tungs­soft­ware bewusst. Sie ent­schul­digt sich bei Herrn Mül­ler und den Mit­ar­bei­tern für das Durch­ein­an­der der Pro­duk­ti­on in den letz­ten Wochen. Sie wur­de dar­über auf­ge­klärt, dass eine schnel­le Ein­füh­rung nicht ziel­füh­rend ist und sam­melt ihre Kräf­te neu, um einen Plan zur erfolg­rei­chen Imple­men­tie­rung einer digi­ta­len Soft­ware zu schmie­den. Fol­gen­de Punk­te über­leg­te sie sich: 

Frau Mül­ler bil­det zusam­men mit Herr Mül­ler ein Team zur Pla­nung einer neu­en Soft­ware in der Lager­ver­wal­tung. Mit Hil­fe des Pro­jekt­teams kön­nen bes­se­re und effi­zi­en­te­re Lösun­gen gefun­den werden.

Durch Abspra­chen und Ver­bes­se­rungs­vor­schlä­ge im Team wer­den Wün­sche und Erwar­tun­gen berück­sich­tigt, um gemein­sam eine pas­sen­de Lösung für das Pro­duk­ti­ons­be­trieb zu finden.

Frau Mül­ler ent­schei­det gemein­sam mit sei­nem Team über eine geeig­ne­te Soft­ware für sein Unter­neh­men. Digi­ta­le Lösun­gen die das Team als unpas­send ein­stuft, wird nicht wei­ter betrach­tet und zur nähe­ren Aus­wahl aus­ge­schlos­sen. Ein beson­de­rer wich­ti­ger Ent­schei­dungs­punkt ist die Ver­füg­bar­keit über eine Demo Ver­si­on, um sie zunächst zu tes­ten, damit die­ses Mal eine gute Imple­men­tie­rung gelingt.

Der Umsetzungsprozess

Mit­hil­fe des Leit­fa­dens ist Frau und Herr Mül­ler gemein­sam mit dem bei­den Teams den Ein­füh­rungs­pro­zess durchgegangen.

1. Auf­nah­me des IST-Prozesses
Das Pro­jekt­team muss im IST- Pro­zess die aktu­el­len Arbeits­ab­läu­fe und ‑pro­zes­se gemein­sam ana­ly­sie­ren und defi­nie­ren. Zur Unter­stüt­zung der Betrach­tung und Bear­bei­tung wer­den alle Pro­zes­se Schritt für Schritt dokumentiert. 
Wie sieht der Pro­zess im Detail aus? 
2. Schwach­stel­len­ana­ly­se des IST-Prozesses
Nach­dem die aktu­el­len Arbeits­schrit­te und Abläu­fe genau defi­niert wur­den, kön­nen Schwach­stel­len, die in der Ana­ly­se auf­ge­fal­len sind, notiert und bespro­chen wer­den. Mit einer Schritt-für-Schritt-Doku­men­ta­ti­on der Arbeits­pro­zes­se kön­nen Schwach­stel­len zunächst auf­ge­bes­sert wer­den, damit eine gute Imple­men­tie­rung gelin­gen kann. Erst beim Abschlie­ßen der Schwach­stel­len­ana­ly­se, kann eine digi­ta­le Lösung in Betracht gezo­gen werden. 
Was läuft nicht opti­mal? Was kön­nen wir durch eine digi­ta­le Pro­duk­ti­ons­pla­nung verbessern? 
3. Bedarfs­ana­ly­se und Kor­rek­tur feh­ler­haf­ter Abläufe 
Auf­ge­deck­te Schwach­stel­len, sol­len in der Bedarfs­ana­ly­se kor­ri­giert und opti­miert wer­den. Feh­ler­haf­te Abläu­fe und Pro­zes­se gehö­ren zu den „schlech­ten Gewohn­hei­ten“ und wer­den durch eine aus­führ­li­che Ana­ly­se abge­legt und besei­tigt. Herr Mül­ler sieht die­sen Schritt als eine wich­ti­ge Maß­nah­me, um die Pro­zes­se neu und effi­zi­ent zu gestalten. 
Wel­che Arbeits­schrit­te machen für einen Digi­ta­li­sie­rung Sinn? Wel­chen Mehr­wert erhofft man sich von der Digi­ta­li­sie­rung die­ser Arbeitsschritte? 
4. Pro­jekt­pla­nung und Umsetzung
Im vier­ten Schritt wer­den mit Hil­fe der Ergeb­nis­se der Ana­ly­sen die genaue­re Pla­nung des Pro­jek­tes gestal­tet. Sie beginnt mit dem Herz­stück des Pro­jekt­ma­nage­ments, den Pro­jekt­struk­tur­plan. Das Ziel ist das gesam­te Pro­jekt in Akti­vi­tä­ten zu struk­tu­rie­ren, um ein gewünsch­tes Ergeb­nis zu errei­chen. Der Pro­jekt­ab­lauf­plan fasst die ein­zel­nen Vor­gän­ge noch­mal zusam­men. Im drit­ten Teil der Pro­jekt­pla­nung wird ein Ter­min­plan erstellt, die den gesam­ten Umfang und Auf­wand misst. Die genaue Umset­zung der Zie­le erfolgt in zeit­li­chen Abstän­den und wird regel­mä­ßig kontrolliert. 
Was ist das Pro­jekt­ziel? Wel­che Per­so­nen haben wel­che Verantwortlichkeiten? 
5. Aus­wahl der Software
Nach einer gründ­li­chen Ana­ly­se, Pla­nung und Opti­mie­rung der Pro­zes­se, kön­nen ers­te Ange­bo­te mit kos­ten­lo­sen oder kos­ten­güns­ti­gen Demo­zu­gän­gen ermit­telt und in die enge­re Aus­wahl genom­men wer­den. Kri­te­ri­en für das zukünf­ti­ge Ver­wal­tungs­sys­tem, müs­sen bei der Aus­wahl berück­sich­tigt werden. 
Wel­che Soft­ware­lö­sung kann den Soll-Pro­zess best­mög­lich abbil­den. Wel­che Part­ner benö­ti­ge ich für eine erfolg­rei­che Umsetzung? 
6. Tes­ten der geeig­ne­ten Soft­ware­lö­sun­gen in der Praxis
Im letz­ten Schritt wer­den favo­ri­sier­te Soft­ware­lö­sun­gen in der Pra­xis nach Funk­tio­na­li­tät, Nutz­bar­keit und ein­fa­che Inte­gra­ti­on getes­tet. Anschlie­ßend erfolgt die fina­le Aus­wahl der best­mög­li­chen Lösung zur voll­stän­di­gen Inte­gra­ti­on in den Prozessen. 
Wel­che Soft­ware­lö­sung bie­tet die bes­te Usa­bil­ty und Funktionalität? 

Das Pro­jekt­team hat sich in den Schrit­ten 1 bis 4 zunächst mit der Pro­zess- und Bedarfs­ana­ly­se beschäf­tigt, um mög­li­che Pro­ble­me vor­ab zu ana­ly­sie­ren und zu klä­ren. In den vier Pha­sen wur­de dem­entspre­chend noch kei­ne Soft­ware getes­tet. Erst nach­dem der Bedarf und die genaue Pla­nung des Pro­jek­tes erfolg­te, wur­de mit der Aus­wahl einer geeig­ne­ten Soft­ware begon­nen. Nach gründ­li­cher Abspra­che mit ver­schie­de­nem Anbie­ter über pas­sen­de Ange­bo­te, soll die­se nun durch Demo­zu­gän­gen erst­mals in die Unter­neh­mens­pro­zes­se imple­men­tiert wer­den. Dabei spie­len zwei Tech­no­lo­gien eine beson­de­re Rolle. 

Nutzung von Cloud Computing in der Produktionsplanung

Das Unter­neh­men Mül­ler ist wäh­rend der Gesprä­che mit ver­schie­de­nen Anbie­tern auf die Mög­lich­keit gesto­ßen, das Lager­ver­wal­tungs­sys­tem noch effi­zi­en­ter zu gestal­ten. Die Tech­no­lo­gie „Cloud Com­pu­ting“ ermög­licht vie­le Chan­cen und bie­tet für eine digi­ta­le Lager­ver­wal­tung fol­gen­de Vor- und Nachteile : 

Cloud­ba­sier­te Lager­ver­wal­tungs­pro­gram­me ermög­li­chen Herr Mül­ler und sei­ne Mit­ar­bei­ter durch die Nut­zung von Tablets (LVS) von über­all pro­blem­los auf das digi­ta­le Lager zuzu­grei­fen, um bei­spiels­wei­se den Sta­tus des Auf­tra­ges abzu­le­sen oder Bestän­de zu prüfen.

Das digi­ta­le Lager­ver­wal­tungs­sys­tem kann Mel­de­be­stän­de und die Beschaf­fungs­zeit ermit­teln, um die Infor­ma­tio­nen an die Lie­fe­ran­ten wei­ter­zu­ge­ben, um Bestän­de wie­der auf­zu­fül­len, ohne einen zusätz­li­chen Aufwand.

Eine wich­ti­ge Grund­vor­aus­set­zung für einen rei­bungs­lo­sen Ablauf in der digi­ta­len Lager­ver­wal­tung, ist eine sta­bi­le und tech­ni­sche Anbin­dung an das Inter­net erforderlich.

Die Rea­li­sie­rungs­zeit dau­ert in den meis­ten Fäl­len zwi­schen 3 – 6 Mona­te, da die gesam­te Umstel­lung mit viel Auf­wand und Zeit durch indi­vi­du­el­le Geschäfts­pro­zes­se ver­bun­den ist. Ein wei­te­rer Aspekt, der nicht außer Acht gelas­sen wer­den kann, sind die Anschaf­fungs­kos­ten und lau­fen­den Kos­ten. Sie sind in der Regel sehr hoch und müs­sen genau kal­ku­liert werden.

Nach einer aus­führ­li­chen Gegen­über­stel­lung der Vor- und Nach­tei­le, ist Cloud Com­pu­ting für das Pro­jekt­team immer noch eine inter­es­san­te Wahl. Die Ver­wen­dung über Cloud Com­pu­ting erfor­dert eini­ge Vor­be­rei­tun­gen in der Lager­ver­wal­tung. Dies schreckt das Team aller­dings nicht ab und daher grei­fen Sie auf den Leit­fa­den „Aus­wahl von ver­trau­ens­wür­di­gen Cloud-Ser­vices für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men“ zurück, , um sich näher mit der The­ma­tik zu beschäftigen. 

Nutzung von Künstliche Intelligenz in der Lagerverwaltung

Ein befreun­de­ter Pro­fes­sor infor­mier­te Unter­neh­men Mül­ler von der aktu­el­len Tech­no­lo­gie der Künst­li­chen Intel­li­genz (kurz: KI), um Pro­zes­se in der Lager­ver­wal­tung noch schnel­ler abzu­wi­ckeln. Nach einer aus­gie­bi­gen Unter­hal­tung und Recher­che konn­te das Pro­jekt­team fol­gen­de Vor- und Nach­tei­le erkennen: 

Durch die Nut­zung von KI kön­nen vie­le wie­der­keh­ren­de Abläu­fe wie bei­spiels­wei­se die opti­ma­le Bestell­men­ge ermit­telt und auto­ma­tisch bestellt wer­den. Dies spart nicht nur Zeit, son­dern stei­gert gleich­zei­tig die Pro­duk­ti­vi­tät im Lager, sodass die Mit­ar­bei­ter sich auf die Kern­pro­zes­se kon­zen­trie­ren können.

Die auto­no­me Lager­ver­wal­tung ermög­licht den gesam­ten Mate­ri­al­fluss zu opti­mie­ren. Durch bei­spiels­wei­se die Nut­zung von KI basier­ten Lager-Shut­tle-Sys­te­men, kön­nen Mate­ria­li­en von den Lager­plät­zen auto­ma­ti­siert ent­nom­men und zum Auf­zug trans­por­tiert wer­den. Von dort wird die Ware wei­ter zum Ziel­ort beför­dert. Dies bie­tet den Vor­teil eine hohe Picking­ge­schwin­dig­keit zu erzielen.

Auto­no­me Lager­ver­wal­tun­gen müs­sen an ver­schie­de­ne Schnitt­stel­len ange­passt wer­den. Je nach Auf­wand und Schwie­rig­keits­grad kön­nen die Kos­ten wäh­rend der Imple­men­tie­rung vari­ie­ren. Lau­fen­de Kos­ten, wie regel­mä­ßi­ge Aktua­li­sie­run­gen der Soft­ware und mög­li­che Lizenz kos­ten sind wei­te­re Aspek­te, die berück­sich­tigt wer­den müssen. 

KI basier­te Sys­te­me arbei­ten auf Grund­la­ge von Daten, wes­we­gen es beson­ders wich­tig ist Daten ste­tig zu aktua­li­sie­ren und zu prü­fen. Durch Men­schen­ver­ur­sach­te Feh­ler, kön­nen gra­vie­ren­de Fol­gen in der Lager­ver­wal­tung ent­ste­hen und die Pro­zes­se stören.

Frau Mül­ler und ihr Team haben erkannt, dass KI in der Lager­ver­wal­tung einen Mehr­wert bie­ten kann. Aller­dings ver­birgt sich dahin­ter auch vie­le Gefah­ren, die durch gründ­li­che Recher­chen genau­er geklärt wer­den müs­sen. KI befin­det sich der­zeit noch in der Wei­ter­ent­wick­lung, bie­tet in der Zukunft aber gute Aus­sich­ten, wes­we­gen die­ser Gedan­ke wei­ter­ver­folgt wer­den muss. Das Pro­jekt­team fin­det das The­ma sehr span­nend und nimmt dafür wei­te­re Infor­ma­tio­nen aus dem Leit­fa­den XY mit.