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Was passiert mit meinen Daten, wenn der Cloud-Anbieter insolvent geht?

Das hängt sehr stark davon ab, was Sie in den Nut­zungs­ver­ein­ba­run­gen mit Ihrem Anbie­ter ver­trag­lich fest­ge­legt haben. Ein Daten­ver­lust ist daher nicht aus­ge­schlos­sen, kann aber durch ent­spre­chen­de ver­trag­li­che Ver­ein­ba­run­gen ver­hin­dert wer­den. Grund­sätz­lich soll­te man zwei Din­ge absi­chern. Zum einen soll­te sicher­ge­stellt wer­den, dass man sei­ne eige­nen Daten wie­der­be­kommt und die­se auch in einer Form (Daten­for­mat, Daten­trä­ger) erhält, mit der man etwas anfan­gen kann. Zum ande­ren soll­te sicher­ge­stellt sein, dass die eige­nen Daten nicht – und schon gar nicht unver­schlüs­selt – an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Ob das der Fall ist, kommt dar­auf an, wie das in der Nut­zungs­ver­ein­ba­rung ver­trag­lich gere­gelt ist. Um recht­lich ganz sicher zu gehen, emp­fiehlt sich an die­ser Stel­le eine Rechts­be­ra­tung durch einen Fach­an­walt für IT-Recht mit Spe­zia­li­sie­rung auf Cloud Com­pu­ting.