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Für wen eignet sich der Einsatz von Cloud Computing nicht?

Pro­ble­ma­tisch wird die Cloud immer dann, wenn die Netz­werk­an­bin­dung nicht in aus­rei­chen­dem Maße gewähr­leis­tet ist. Neben einer grund­sätz­lich schlech­ten Breit­band­ver­bin­dung betrifft es vor allem Außen­dienst­mit­ar­bei­ter mit (viel­leicht nur an weni­gen Orten) schlech­ter Mobil­funk­an­bin­dung. Die Mit­ar­bei­ter, die also auf eine stän­di­ge Ver­füg­bar­keit der Daten ange­wie­sen sind, soll­ten bes­ser auf Anwen­dun­gen zurück­grei­fen, die lokal auf ihrem jewei­li­gen End­ge­rät lau­fen. Es gibt aber teil­wei­se auch Cloud-Lösun­gen mit Off­line-Funk­tio­na­li­tät, d.h. die Anwen­dun­gen oder der Zugriff auf Daten ist auch ohne per­ma­nen­te Online-Ver­füg­bar­keit mög­lich. Dar­über hin­aus soll­te man sich bei der Spei­che­rung beson­ders sen­si­bler Daten (z.B. medi­zi­ni­scher Daten oder Kon­struk­ti­ons­da­ten von Pro­duk­ten, von denen das Über­le­ben des Unter­neh­mens abhän­gen) ein­ge­hend damit befas­sen, wel­che Anfor­de­run­gen an Ver­füg­bar­keit, Daten­schutz und IT-Sicher­heit gestellt wer­den. Gera­de in klei­ne­ren Unter­neh­men kön­nen die Daten unter Umstän­den auch in sol­chen Fäl­len in der Cloud bes­ser auf­ge­ho­ben sein als in der eige­nen IT. Letzt­end­lich ist es dann aber eine Ver­trau­ens­fra­ge gegen­über dem Anbie­ter bzw. gegen­über den eige­nen IT-Mit­ar­bei­tern.